Die Biker in der Bundespolizei wollen mit dem Erlös aus dem Biker-Camp im Juni Kindern, die an Krebs erkrankt sind, helfen. Foto: Thomas Heinemann

Biker sammeln in Sankt Augustin für krebskranke Kinder

Mit einem Camp am Flugplatz unterstützt die Initiative Biker in der Bundespolizei im Juni die Elterninitiative krebskranker Kinder in Sankt Augustin. GA-Mitarbeiter Thomas Heinemann mit den Hintergründen.

Wenn am 10. Juni das dreitägige Biker-Camp der Initiative Biker in der Bundespolizei mit dem nunmehr 13. Polizei-Biker-Gottesdienst seinen Höhepunkt feiert, werden wieder viele Hundert Motorradfahrer aus dem In- und Ausland in einer beachtlichen Prozession durch den Ort ziehen.

Die Biker in der Bundespolizei wollen mit dem Erlös aus dem Biker-Camp im Juni Kindern, die an Krebs erkrankt sind, helfen. Foto: Thomas Heinemann

Die Biker in der Bundespolizei wollen mit dem Erlös aus dem Biker-Camp im Juni Kindern, die an Krebs erkrankt sind, helfen.
Foto: Thomas Heinemann

Nicht nur das Gedenken an die im Dienst getöteten Bundespolizisten und verunglückten Motorradfahrer steht an dem Wochenende im Vordergrund: Beim Biker-Camp am Flugplatz sorgen die leidenschaftlichen Motorradfahrer für Unterhaltung von Jung und Alt. Und das alles seit Jahren für einen guten Zweck, wie Biker-Mitglied Dieter Dziendziol am Samstag in der neuen Huma-Einkaufswelt erklärte.

Dort stellten die Motorradfreunde, darunter Polizisten, Bundespolizisten und immer mehr Privatleute, einen Teil ihrer Maschinen aus. „Wir Biker sammeln seit Jahren Spenden für den guten Zweck. In diesem Jahr werden die Spenden der Elterninitiative krebskranker Kinder Sankt Augustin zugutekommen“, sagte Dziendziol.

Arbeit der Elterninitiative durch Spenden finanziert

„Man hofft immer, dass man die Elterninitiative nie brauchen wird, aber wir sind alle unglaublich froh, dass wir sie haben.“ Wie wichtig die Arbeit der Elterninitiative ist, die sich durch Spenden finanziert, erklärte deren Vorsitzende Manuela Melz: „Es ist eine wahre Freude, die schönen Momente der Kinder mitzuerleben. Wir versuchen daher, den an Krebs erkrankten Kindern und auch ihren Geschwistern und Familien viele schöne Momente während des Aufenthalts und auch darüber hinaus zu machen.“

Mit den Spenden werde man das sogenannte Mutperlen-Projekt, bei dem Kinder ihren Behandlungsverlauf in Form von speziellen Perlen auf einer Kette aufziehen, sowie das digitale Fernschulprojekt „Klassissimo“ ausbauen, dankte Melz: „Wir haben ein Kind, das ein Jahr in Therapie war, jetzt wieder in die Schule kommt und dank ‚Klassissimo‘ keinen einzigen Tag Unterricht verpasst und sogar zu Hause die Klausuren mitgeschrieben hat.“


Von Thomas Heinemann, 24.04.2017
Erschienen im Generalanzeir Bonn

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